Fahrt zur Essbaren Stadt: Andernach

Die Lokale Agendagruppe „Natur und Umwelt“ fährt zur Essbaren Stadt nach Andernach, die in ihrer Art einzigartig ist. Es sind noch Plätze frei.

In jeder Stadt gibt es Grünflächen, die meist als Rasen abgemäht werden. Blumen dürfen nicht gepflückt werden. In Andernach ist das anders. Dort wachsen an der Stadtmauer Kürbisse und Tomaten, Weintrauben und Kartoffeln sowie anderes Obst und Gemüse. Das Obst und Gemüse darf jeder ernten. Was übrig bleibt, wird günstig verkauft. Es gibt sogar Hühner in der essbaren Stadt, die hinter der Stadtmauer im Stadtgraben leben.


Außerdem soll bei der Exkursion das Gelände der „Lebenswelten“ besucht werden. Es ist eine kommunale Fläche von über 14 Hektar nahe dem Ortsteil Eich bei Andernach. Diese Fläche wird von der Stadt Andernach nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet. Grundgedanke der Permakultur ist das Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen. Ziel ist es zudem, eine Verbindung von Arbeit und Beschäftigung mit Natur und Umwelt zu schaffen sowie eine soziale und berufliche Qualifizierung und Unterstützung zu ermöglichen.

Die Exkursion beginnt am 02.06.2018 ab 8:30 Uhr hinter dem Rathaus in der Straße Am Alten Gaswerk in Gießen. Eine Anmeldung ist aufgrund der auf 16 Personen begrenzten Teilnehmeranzahl unbedingt erforderlich unter 0641 306-1118. Die Anmeldung muss bis zum 30. Mai 2018 spätestens 12 Uhr erfolgen. Die Kosten für die Führungen „Essbare Stadt“ und „Lebenswelten“ betragen je nach Teilnehmerzahl ca. 15 €. Die Fahrt wird mit stadteigenen Kleinbussen durchgeführt. Die Rückkehr in Gießen wird gegen 17:00 Uhr sein.

 

Lokale Agenda 21

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